Momtaaz 345

Safran – mehr als ein Gewürz?

Aus getrockneten Blütennarben des Crocus sativus wird Safran gewonnen. Der Crocus sativus ist eine Knollenpflanze aus der Familie der Schwertliliengewächse und erreicht eine Höhe von bis zu 30 cm. Jede der violetten Blüten enthält drei rote Stempelfäden, die nach einem Trocknungsprozess als Safran ihr einzigartiges volles Aroma entwickeln können. Nach dem Trocknungsprozess sind nur noch 60 Prozent des Ausgangsgewichts vorhanden.

Während der zweiwöchigen Blütezeit im Herbst werden die violetten Blüten der Pflanze von Hand gepflückt. Ein geübter Pflücker erntet 60 bis 80 Gramm am Tag. Es werden ungefähr 150 000 Blüten und eine Anbaufläche von circa 2000 m² benötigt, um ein Kilo des Gewürzes zu gewinnen.

 
 

Die Bezeichnung  „rotes Gold“ für Safran ist Ausdruck für die
Exklusivität des Gewürzes und dessen aufwendiges Herstellungsverfahren.

Verwendung und Wirkung

Safran ist eines der facettenreichsten Gewürze überhaupt. Bereits die alten Hochkulturen veredelten ihre Speisen mit Safran. Schon ihnen waren die positiven Wirkungen des Safrans auf Körper und Geist bekannt.

Safran werden folgende Attribute zugeschrieben:

  • antibakteriell,
  • anticancerogen,
  • antiviral,
  • aphrodisierend,
  • gedächtnisfördernd
  • herz- und kreislaufstimulierend,
  • leberstärkend,
  • stimmungsaufhellend,
  • verdauungsfördernd,
  • zyklusstimulierend